Standort: Turm Rohrsänger Neu Dobbin

Start / Ziel

Parkplatz an Bushaltestelle

Ansitz 1

Typ: Turm-Holz
Anzahl Sitze: 6
Überdacht: Ja
Wetterschutz: ja
Weg hin/zurück: 0,8 km
per Fahrrad: Ja
barrierefrei: Nein

Tiere beobachten

Breesener See

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Weißstroch, Kranich, Rotfuchs, Flussseeschwalben, Mäusebussard,

Aussichtspunkt bei Eickelberg

Rehwild, Rothirsch, Rotmilan, Damwild,

Aussichtskanzel "Seeadler"

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Rotfuchs,

Turm Rohrsänger Neu Dobbin

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel,

Moorochse, nördlicher Plauer See

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Kormoran, Rohrdommel, Bekassine,

Ansitz Rothirsch bei Sandhof

Rehwild, Rothirsch,

Langenhägener Seewiesen

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Mäusebussard,

Standort: Turm Rohrsänger Neu Dobbin Zwischen Mecklenburgischer Seenplatte (westl. der A19), Sternberger Seenland und Güstrower Land

Anreise

Von Krakow am See ostwärts Richtung Linstow (A19)fahren. Hinter dem Damm durch den Krakower See befindet sich auf der linken Straßenseite (Abzweig nach Neu Dobbin) eine Bushaltestelle, neben welcher geparkt werden kann.

Wegpunkte

  • schräg gegenüber beginnt der Trampelpfad zum Ansitz
  • dieser ist nach ca. 400m erreicht

Beobachtbare Tiere

Seeadler
  • ganzjährig
  • ganztägig
Fischadler
  • April bis August
  • ganztägig
Enten- und Gänsevögel
  • ganzjährig
  • ganztägig

Standortinformationen

Das Naturschutzgebiet Krakower Obersee ist der als Naturschutzgebiet ausgewiesene südliche Teil des Krakower Sees einschließlich der im See gelegenen Inseln und des anschließenden Dobbiner Niedermoors in Mecklenburg-Vorpommern. Die Unterschutzstellung erfolgte am 8. August 1932, mit einer Erweiterung am 21. November 2000 umfasst es ein Gebiet von 1189 Hektar und hat zum Ziel, dauerhaft einen mäßig nährstoffreichen See mit den angrenzenden Wald-, Moor- und Wiesenflächen zu erhalten. Mit der Unterschutzstellung wird das Gebiet auch als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung gemäß der Ramsar-Konvention geschützt. Das Naturschutzgebiet liegt im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide.
Trotz anhaltender Nährstoffeinträge aus benachbarten landwirtschaftlichen Flächen und Netzkäfighaltung einer Fischzuchtanlage wird der Gebietszustand als gut angesehen. Prädatoren beeinflussen den Bruterfolg zahlreicher Wiesenbrüter.
Zwei Aussichtstürme in Glave und am Nordufer geben einen guten Überblick über das Schutzgebiet. Zwischen Wadehäng und der Teichwirtschaft Dobbin kann das Gebiet über einen Wanderpfad eingesehen werden.

Die erhöhte Luftfeuchtigkeit auf den Inseln führt zum Vorkommen naturnaher Hochwälder mit Bergahorn, Sommerlinde, Bergulme, Rotbuche und Stieleiche. Die Ufer werden von großräumigen Röhrichten gesäumt. Der Große Werder ist waldfrei und wird mit Rindern beweidet. Dort finden sich Kleinseggenrasen mit Breitblättrigem Knabenkraut. Auf den höheren Lagen mit trockener Magerweide siedeln Primeln, Knöllchen-Steinbrech und Knolliger Hahnenfuß. An beweideten Ufern des Sees finden sich Großseggenbestände.
Das umfangreiche Nahrungsangebot an Wasserpflanzen und Mollusken begünstigt Brut- und Rastvögel. Starke Populationen von Stock- und Schnatterente sind nachgewiesen. Kolonien bilden Lachmöwe und Fluss-Seeschwalbe sowie der Kormoran mit 525 Brutpaaren . Wiesenbrüter sind Rotschenkel, Bekassine und Kiebitz. Außerhalb der Brutzeit hat das Gebiet ein starke Bedeutung als Durchzugs- und Rastfläche. Jährlich werden bis zu 6000 Bläss- und Saatgänse gezählt, weiterhin bis zu 3000 Reiherenten. Fisch- und Seeadler bejagen den See regelmäßig.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Krakower_Obersee