Standort: Ansitz Rothirsch bei Sandhof

Start / Ziel

Parkplatz

Ansitz 1

Typ: Turm
Anzahl Sitze: 5
Überdacht: Ja
Wetterschutz: ja
Weg hin/zurück: 0,8 km
per Fahrrad: Ja
barrierefrei: Nein
Wegskizze

Tiere beobachten

Breesener See

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Weißstroch, Kranich, Rotfuchs, Flussseeschwalben, Mäusebussard,

Aussichtspunkt bei Eickelberg

Rehwild, Rothirsch, Rotmilan, Damwild,

Aussichtskanzel "Seeadler"

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Rotfuchs,

Turm Rohrsänger Neu Dobbin

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel,

Moorochse, nördlicher Plauer See

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Kormoran, Rohrdommel, Bekassine,

Ansitz Rothirsch bei Sandhof

Rehwild, Rothirsch,

Langenhägener Seewiesen

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Mäusebussard,

Standort: Ansitz Rothirsch bei Sandhof Zwischen Mecklenburgischer Seenplatte (westl. der A19), Sternberger Seenland und Güstrower Land

Anreise

Von der B192 zwischen Karow und Goldberg nahe Klein Poserin rechts nach Sandhof abbiegen. In Sandhof befindet sich links an der Straße ein Parkplatz sowie das Hinweisschild zum Beobachtungsturm "Rothirsch".

Wegpunkte

  • vom Parkplatz sind es ungefähr 400 m auf dem Weg am verschilften Mildenitzkanal bis zum Ansitz am Rand des Großen Serrahn

Beobachtbare Tiere

Rehwild
  • ganzjährig
  • ganztägig
Rothirsch
  • Frühjahr und Herbst
  • Abenddämmerung

Standortinformationen

Das Naturschutzgebiet Großer und Kleiner Serrahn ist ein 722 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern nördlich der Ortschaften Wendisch Waren und Neu Poserin sowie östlich von Sandhof. Es dient dem Schutz und Erhalt einer Moorlandschaft, die aus zwei verlandeten Seen - dem im nördlichen Gebietsteil liegenden Kleinen Serrahn und dem südlich anschließenden Großen Serrahn - hervorgegangen ist. Das am 24. September 1990 ausgewiesene Gebiet wird aktuell von einem Grabennetz durchzogen, welches die Flächen in westwärts in Richtung des einen Kilometer entfernt gelegenen Goldberger Sees entwässert.

Der Gebietszustand wird als gut eingeschätzt, da es sich um ein wachsendes Moor handelt.

Das Schutzgebiet liegt im Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide und ist nach EU-Recht Bestandteil eines FFH- und Vogelschutzgebiets.

Bis auf einen, an einer Weide entlang führenden, Weg von Wendisch-Waren aus ist das Schutzgebiet nicht betretbar. Ein Aussichtsturm bei Sandhof ermöglicht Einblicke in die Flächen.

Die Flächen des Schutzgebietes liegen am Südrand eines eiszeitlich entstandenen Sanders. Die beiden Seen gehen auf Toteisformen zurück, wie auch der umliegende Goldberger und Damerower See. Kalkreiches Grundwasser führte zur Ablagerung von bis zu 8 Meter mächtigen Ablagerungen von Kalkmudde und Seekreide. Die Seen verlandeten im Laufe der Zeit. Ein Burgwall am Ostufer des zwei Kilometer nördlich gelegenen Langhagensees weist auf eine Besiedlung des Gebiets in der Slawenzeit hin. Am Südostende des Großen Serrahn wurde im Mittelalter ein Wassermühle betrieben. Die Wiebekingschen Karte aus dem Jahr 1786 zeigt den Großen Serrahn noch als See in Ausdehnung des heutigen Ringgrabens. Randliche trockene Bereiche unterlagen bereits eine Wiese- und Weidenutzung. Der Kleine Serrahn bestand zu dieser Zeit noch aus zwei kleineren Wasserflächen. In den Jahren 1853 bis 1857 wurde der See mit der Wasserstandsabsenkung des Goldberger Sees um 1,2 Meter vollständig entwässert. Des Weiteren wurde der Flusslauf der Mildenitz als Kanal ausgebaut. Weiter Stichgräben zur Entwässerung wurden angelegt, um die trocken gefallenen Flächen als Grünland zu nutzen. Ein windgetriebenes Schöpfwerk unterstützte diesen Prozess. Die Entwässerung wurde im Jahr 1997 eingestellt. Die Flächen des heutigen Schutzgebiets sind seit 1962 militärisches Sperrgebiet.

Seit dem Sommer 2009 erfolgt im Naturschutzgebiet eine naturschutzgerechte Beweidung mit Wasserbüffeln, die vom Förderverein des Naturparks gekauft wurden.

Der Verlandungsbereich im zentralen Teil weist Röhrichte und Riede auf. Typische Arten sind Rohrkolben, Schnabel-Segge, Teichsimse, Nachtschatten und Schilf. Südlich schließen Bruchwälder an.

https://de.wikipedia.org/wiki/FeuchtwieseFeuchtwiesen mit Seggen und Binsen finden sich im Bereich des Kleinen Serrah, der ein Quellmoor aufweist. Die nördlich Begrenzung bildet ein Erlenbruchwald mit Wiesen aus Glatthafer und Wiesenfuchsschwanz begrenzt wird. 

Brutvögel sind Schilfrohrsänger, Kranich, Bekassine, Braunkehlchen und Neuntöter. Mehrere Kornweihen nutzen den Großen Serrahn als Winterschlafplatz. Der Fischotter und lebt im Gebiet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_und_Kleiner_Serrahn