Region 2 -

Zwischen Fischland, Darß und Zingst, der Rostocker Heide und Stralsund

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Wandern und Spazieren zwischen Fischland, Darß und Zingst, der Rostocker Heide und Stralsund

Wandern auf Fischland, Darß und Zingst, in der Rostocker Heide, durch das Auenland von Recknitz und Trebel, am südlichen Boddenufer oder durch die alte Hansestadt Stralsund macht zu jeder Jahreszeit viel Freude. Denn hier herrschen die Gegensätzlichkeiten bekannter und weniger bekannter Regionen. 

Mit unseren Printprodukten möchten wir Sie einladen auf Wanderungen oder Fahrradtouren durch die landschaftliche Schönheit von Mecklenburg-Vorpommern und deren Geschichte. Liebliche Hügel, romantische Täler, tiefe Forste mit klaren Waldseen, murmelnde Bäche und natürlich die weiten, weißen Sandstrände an der blaugrünen Ostsee bieten Raum für erholsame Entspannung zu jeder Jahreszeit. Mit dem Schatzsucheflyer begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Tour von der südlichen Boddenküste über Fischland, Darß und Zingst. Lösen Sie die Rätselfragen und finden Sie den Schatz! 

Für diese Region bieten wir Ihnen folgende Printprodukte an:

  1. Landschaftsgeschichten “Unterwegs zwischen Fischland, Darß und Zingst sowie der südlichen Boddenküste” und “Unterwegs zwischen Recknitz, Saaler Bodden und Rostocker Heide
  2. Touren zum Wandern und Spazieren “Unterwegs in der Vogelparkregion Recknitztal
  3. Schatzsucheflyer "Klaus Störtebecker und die Königsrune des Sven Gabelbart"

Kaufen können Sie diese Printprodukte in unserem Onlineshop shop.traumziel-mv.de. Dort finden Sie auch eine Leseprobe sowie eine passende Rad- und Wanderkarte für Rügen und Hiddensee.

Zwischen Küste und Binnenland

Blick vom Wustrower Kirchturm auf den Bodden

Während beim Wandern an der Ostsee von Graal-Müritz bis Pramort auf dem Zingst und auch in Stralsund in der Hochsaison oft geballter Trubel herrscht, finden sich an der Recknitz und den ländlichen Gebieten westlich von Stralsund ruhige und erholsame Flecken, die wie Balsam für die gestreßte Großstadtseele sind. Wer hier Urlaub macht, genießt beim Wandern die beschauliche Idylle und kann bei Bedarf jederzeit einen Abstecher zu den Küstenorten machen.

Auf den Spuren der Hanse

Im Hafen von Stralsund

Die alte Hansestadt Stralsund gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Beim Wandern durch ihr historisches Zentrum reisen Besucher dank der beeindruckenden Backsteinbauten zurück in die Vergangenheit. Die Spitzen der Stralsunder Kirchtürme sieht man bei klarem Wetter auch vom Aussichtsturm bei Barhöft. Folgt man dem Rundwanderweg am Hafen, weist ein Schild den Weg zum Turm. Der Aufstieg lohnt sich, denn der Blick reicht in alle Himmelsrichtungen. Hiddensee grüßt aus der Ferne wie auch die Hohe Düne auf dem Zingst, die Werder-Inseln und das Windwatt vor dem Bock.

Wandern entlang historischer Grenzen

Bei Pantlitz nahe der Recknitz

Weiter westlich, hinter dem Kranichland um Groß Mohrdorf, liegt die alte Seefahrerstadt Barth mit ihrer mächtigen Marienkirche. Von oben erahnt man bei klarem Wetter den Namensvetter in Ribnitz-Damgarten. Diese alte Herzogsstadt liegt an der alten Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern, an der Mündung der Recknitz. Weite Felder erstrecken sich in der Ebene. In Pantlitz steht auf einer Anhöhe über dem Recknitztal eine schöne Backsteinkirche, direkt neben dem gut erhaltenen Ringwall einer ehemaligen Slawenburg. 

Nicht weit entfernt führt der Wanderweg durch das Tribohmer Bachtal an einer trutzigen Wehrkirche vorbei, in welcher einst Wallenstein übernachtet haben soll.

Aus grünem Schatten in ein besonderes Licht

Sonnenuntergang am Weststrand / Müllerweg

Nordwestlich von hier befindet sich einer der größten Küstenwälder Deutschlands. Zahllose Wanderwege durchziehen die Rostocker und Ribnitzer Heide und münden an den Ostseestrand. Folgt man von hier der östlichen Küstenlinie, beginnt hinter Dierhagen bald das Fischland. Wustrow und Ahrenshoop liegen auf dem schmalen Landstreifen zwischen Ostsee und Bodden. Nicht nur Künstler zog und zieht es in diese Gegend mit dem besonderen Licht. Urlauber wandern von hier in den Darßer Urwald. Sandige Pfade verbinden den sturmerprobten Weststrand und den Darßer Ort, die Werkstatt der Natur, mit den umliegenden verträumten Fischerdörfern. Wandern am Strand verbrennt Kalorien und verwöhnt die Seele.

Von Fischerhäusern und einsamer Natur

Reetdachhaus in Born

Die romantischen Reetdachhäuser von Born und Wieck am Ufer des Bodden laden ebenso zu Entdeckungen ein wie das Ostseebad Prerow. Der gleichnamige Strom, ein altes Seegatt, trennte bis zur Sturmflut von 1872 den Darß vom Zingst. An seinem Ufer lässt es sich gemütlich bis in das Ostseeheilbad Zingst wandern. Von hier gelangt man durch den Osterwald auf die sundischen Wiesen. Pramort liegt am östlichen Zipfel der Halbinsel Zingst. Wer hierher kommt, sollte unbedingt hinaus in die fantastische Natur rund um die Hohe Düne wandern.

Müllers Lust auf Schusters Rappen

Der Begriff des Wanderns ist so alt wie die Welt. Schon die Dinosaurier zogen durch die Ebenen der Urzeit, immer unterwegs zum nächsten Futterplatz. Die Menschen der Steinzeit hatten ihre Sommer- und Winterlager. Waren die Tierherden verschwunden, brach man auf, um neue Jagdgründe zu suchen. Im Verlauf der Völkerwanderung im 5. und 6 Jahrhundert zogen nicht nur die germanischen Stämme auf der Suche nach neuen Siedlungsplätzen über den europäischen Kontinent.

Unser Körper braucht es

Bewegung ist gesund

Wandern war ein elementarer Bestandteil der Lebens. Ganz klar, dass sich der menschliche Bewegungsapparat über die Jahrtausende darauf eingestellt hat. Es heißt, das die Menschen vor wenigen hundert Jahren täglich ca. 15 km am Tag zurück legten. Handwerksburschen, darunter auch der Müllergeselle und der Schusterbursche, wanderten auf der Suche nach einer Arbeit von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt. Dann kam das Zeitalter des technischen Fortschritts. Pferdekutschen, Autos, Züge und Flugzeuge sorgen inzwischen dafür, dass heute statt der täglichen 15 km nur noch 800 m im Streckenbuch stehen.

Doch langsam wehrt sich unser Körper gegen diesen Mangel an Bewegung.Rücken- und Gelenksprobleme sind schon eine Volkskrankheit geworden, Diabetes und Herz- Kreislauferkrankungen sind auf dem Vormarsch.

Zurück zu alten Tugenden

Da verwundert es nicht, wenn immer mehr Menschen zu alten Tugenden zurückkehren möchten. Und so entdecken sie die gute, alte Müllerslust auf Schusters Rappen wieder. Erst spaziert man auf kurzen Strecken von 2 bis 5 Kilometern und merkt, wie wundervoll entspannend so ein Ausflug sein kann. Nach kurzer Zeit werden die Wege länger, und damit auch der Genuss.

Glückshormone im Blut

Gute Laune an der frischen Luft

Wandern gehört zu den Ausdauersportarten, bei welcher man sein eigenes Tempo bestimmen kann. Kein atemloses Gehetze, kein schweißtreibendes Gehaste - nein, in der Ruhe liegt die Kraft. Das Erleben der Natur steht im Vordergrund. Führt der Weg über saftig grüne Wiesen, durch den stillen Schatten tiefer Wälder, vorbei an plätschernden Bächen oder spiegelglatten Seen, hebt sich die Stimmung, weil der Körper beim Wandern verstärkt das Glückshormon Endorphin produziert.

Bewegung an der frischen Luft sorgt also auch für gute Laune!

Bunte Vielfalt

Mit der richtigen Kleidung ist man bei jedem Wetter sicher unterwegs. Es muss ja nicht gleich die alte Lederhose sein, viele Sportartikelhersteller bieten inzwischen moderne Textilien im “hippen” Freizeitlook samt stylischem Schuhwerk an.

Gesunde Snacks für unterwegs

Wichtig ist natürlich auch die richtige Verpflegung. Sie sollte im Wanderrucksack auf dem Rücken transportiert werden. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse finden in kleinen Plastikbehältern stoßfesten Platz und kommen zum "Waldläuferpicknick" nicht nur zur Freude der Kinder auf die Pausendecke. Vielleicht wachsen in der Nähe Walderdbeeren oder Himbeeren. Sie sind eine leckere Ergänzung. Wenn der Picknickplatz auch noch an einer schönen Aussichtsstelle liegt, ist die Wanderpause gelungen.

Tipps für unterwegs

Kleidung

In der Natur kann man zu jeder Jahreszeit unterwegs sein. Voraussetzung dafür ist natürlich die richtige Kleidung. Natürlich gibt es genug Anbieter, welche sich auf die entsprechende Ausrüstung spezialisiert haben. Diese ist allerdings oft sehr preisintensiv, dafür modern und praktisch. Oft wird man aber auch schon in der eigenen Garderobe fündig.

Wichtig ist das richtige Schuhwerk. Es sollte nicht zu schwer und luftdurchlässig sein. Knöchelhohe Schuhe schützen besser vor dem Umknicken des Fußes, griffige Sohlen bieten Halt auf jedem Untergrund. Bedenken Sie, dass Ihre Füße während des Wanderns etwas größer werden! Ziehen Sie am Start einfach ein Paar zusätzlicher Socken an, welche später wieder eingepackt werden können! Die Socken sollten Schweiß vom Fuß fernhalten, achten Sie auf den Stoff der Strümpfe.

Die Jahreszeit hat direkten Einfluss auf die Länge der Hosen. Je wärmer, desto kürzer sollte sie sein, es sei denn, Ihr Weg führt durch Gebiete mit Disteln, Brennnesseln, Farnbüschen oder durch das Unterholz. 

Am Oberkörper gilt das Zwiebelprinzip. Je kälter es ist, desto mehr dünne Textilhüllen wärmen übereinander den Körper. Wird es während der Tour zu warm, können Sie sich mehrerer oder weniger Hüllen entledigen. Im Sommer ist es sehr angenehm, mit weitem, kurzärmligen Hemd und knielanger Hose unterwegs zu sein. Der Wind trocknet den Schweiß auf der Haut, welche gegen Sonneneinwirkung durch UV-Creme geschützt werden sollte.

Führt der Weg durchs Unterholz, sollte auch Zecken- und Mückenschutz benutzt werden! Eine Kopfbedeckung ist im Winter wie im Sommer nützlich. Im Winter wärmt eine praktische Mütze Kopf und Ohren, im Sommer schützt der Schirm eines Basecaps vor der Sonnenblendung. Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz rundet den Kopfschutz ab.

Gepäck

Beim Wandern ist ein Rucksack der perfekte Begleiter. Für kurze bis mittlere Touren reichen ca. 30 l Inhaltsgröße. Der Rucksack sollte eine gepolsterte, möglichst ebene Rückseite haben, welche sich natürlich an den Körper anschmiegt. Verstellbare Träger helfen beim individuellen Anpassen.Außentaschen nehmen neben einer Trinkflasche auch Wanderkarte, Traubenzucker und Handy auf. An diese Dinge sollten Sie jederzeit schnell und bequem heran kommen. Im Rucksack ist Platz für Wechselsachen, Regenschutz und Picknick samt kleiner Decke. Zudem sollten Sie eine kleine Mülltüte einpacken, damit Sie den unterwegs anfallenden Müll verstaunen können.  

Essen und Trinken

Als Verpflegung für unterwegs eignen sich am besten Vollkornprodukte und Apfelschorle wegen der enthaltenen Kohlenhydrate, dem Treibstoff unseres Körpers. Obst wie Äpfel und Bananen sorgen zusätzlich für die nötige leckere Vitaminzufuhr. Bewahren Sie die Verpflegung in verschließbaren Plastikbehältern auf, damit nicht während der Tour matschig und ungenießbar wird. Regelmäßiges Trinken ist Pflicht, verliert der Körper doch unterwegs über den Schweiß viel Flüssigkeit. 

Beschäftigung unterwegs

"Ich ging im Walde so für mich hin, Nach nichts zu suchen, das war mein Sinn. "Goethe

Während viele Menschen während der Tour die Entspannung suchen, den Weg zum Ziel machen, stellt sich für manche die Frage: Was mach‘ ich unterwegs ? Wie unterhalte ich meine Kinder im Wald und auf der Heide?

Erwachsene sehen die Landschaft als Ganzes (der blaue Spiegel des von grünen Bäumen eingerahmten Sees in mitten lieblicher Hügel), Kinder entdecken einzelne Kleinigkeiten (der Schwan, der Pilz, die Wolke).

Folgendes können Sie tun:

  • erzählen Sie den Kindern spannende Geschichten aus der Zeit unserer 
    Vorfahren ( Material finden Sie in der Wanderthek unter "Historisches")
  • stellen Sie den Kindern die Pflanzen/ Bäume vor (Pilze, Holunder, Eichen, 
    Buchen, Kiefern usw.)
  • nehmen Sie ein Buch über die Bewohner des Waldes mit und finden Sie 
    das richtige Tier anhand der richtige Fährte (Hase, Rehwild)
  • entdecken Sie gemeinsam die gefiederten Sänger am Himmel oder in den 
    Bäumen und Büschen
  • Spiele wie "Ich sehe was, was Du nicht siehst" ; "Ich packe einen Koffer und nehme mit …" sind auch für manch’ älteres Kind noch spannend
  • stimmen Sie ein Wanderlied an und bringen es den Kindern bei 

 

Gesundheit (Sonnenmilch, Zeckenzange und Mückenschutz, erste Hilfe)

Wer an der frischen Luft unterwegs ist, sollte ein paar "Gefahren" aus dem Weg gehen. Deshalb gehören auf den meisten Touren der Vorsicht halber Sonnemilch, Zeckenzange und Mückenschutz einfach ins Gepäck. Diese Tuben sind nicht schwer und nehmen kaum Platz weg. Eine kleine Wanderapotheke mit Blasenpflaster, Pinzette für Splitterentfernung, Taschenmesser und Papiertaschentücher sollten Sie auch mit sich führen. 

Natur oder Stadt?

Diese Wahl ist tatsächlich Geschmackssache. Natürlich kann man sich auch in der großen Stadt an der frischen Luft bewegen. Viele alte Stadtmauern locken mit schmalen, schattigen Wegen. Kirchentürme laden zum Weitblick ein und leckere Eiskugeln passen immer. Nur sollte solcher Ausflug nicht zur Shoppingtour durch die Innenstadt werden.

In der Natur treffen Sie deutlich weniger Leute, hier herrscht Ruhe, abseits vom Verkehrslärm der Städte und die Luft ist eindeutig gesünder.

An manchen Routen finden sich Badestellen, ob in der Ostsee, sauberen Binnenseen oder plätschernden Bächen, eine Erfrischung während der Wanderung gehört zum Höhepunkt einer Tour. Denken Sie daran, ein Handtuch im Rucksack zu verstauen!

Geführte Wanderungen

Dieser Bereich des Portals richtet sich in erster Linie an Wanderer und Spaziergänger, welche die Natur auf eigene Faust erkunden wollen. Wer jedoch gerne von einem ortskundigen Wanderführer durch Landschaft oder Städte begleitet werden möchte, um aus erster Hand über Fauna und Flora oder geschichtliche Hintergründe informiert zu werden, findet hier Anbieter in dieser Region.

Wenn Sie selbst Wanderführer sind, über eine eigene Website verfügen und hier gelistet werden möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Naturreisen MV

Naturreisen MV bietet geführte Wanderungen im Recknitztal und an der
Ostseeküste des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft an.
Schwerpunkte der Touren im Recknitztal reichen von essbaren Wildkräutern
über steinzeitliche Großsteingräber und Slawenburgen bis hin zum Erleben
renaturierter Naturschutzgebiete mit entsprechenden Informationen zu
Hintergründen und Zielen derartiger Maßnahmen. Die Wanderungen am
Ostseestrand sind Finder- und Entdeckertouren nach Bernstein, Fossilien,
Meerglas und anderen schönen (Fund)Sachen. Bei allen Wanderungen steht
das Erfreuen an der Schönheit und Vielfalt der Natur im Mittelpunkt.

Streckenlängen: ca. 15 km ( ca. 3 h)
Schwierigkeit:  mittel
Führungstyp: Flora und Fauna, Geschichte

Mehr Informationen finden Sie hier >>

Helfen Sie uns die Qualität unserer Tourentipps zu erhalten und zu verbessern

Alle vorgeschlagenen Touren haben wir selbst erkundet. Es sind authentische Touren, die nicht am Schreibtisch entstanden sind. Wir versuchen diese Touren regelmäßig zu überprüfen. Das ist jedoch eine Menge Arbeit. Es wäre schön, wenn Sie uns dabei helfen.

Ihre Erfahrungen

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

  • Hinweise zu falschen, ungenauen bzw. missverständlichen Wegbeschreibungen
  • Hinweise zu nicht mehr begehbaren Wegen, Brücken
  • weiteren Tipps zu Tour

Wir freuen uns über Ihre Tipps,Anregungen und Erfahrungen.
Bitte senden Sie diese an redaktion@traumziel-mv.de.

Ihre Erlebnisse

Es würde uns auch freuen, wenn Sie uns einen kleinen Erlebnisbericht, gerne auch mit einem Bild, zusenden, den wir auf unserer Website, mit Nennung Ihres Namens (auf Wunsch auch anonymisiert) und Ihres Wohnortes veröffentlichen dürfen.

Bitte senden an redaktion@traumziel-mv.de

Ihre Fotos auf Traumziel-MV.de

Haben Sie ein besonders schönes Bild geschossen? Dann senden Sie es uns zu und bestätigen Sie uns, dass Sie die Rechte an diesem Bild besitzen. Wir veröffentlichen dieses dann möglicherweise in der Fotostrecke der Tour, natürlich unter Nennung Ihres Copyrights. Diese Bilder werden von uns nur auf Traumziel-MV.de verwendet.

Bitte senden an redaktion@traumziel-mv.de

Bitte beachten!

Natur erhalten

Wer sich in der Natur bewegt, sollte sie achten und respektieren. Dazu gehört es, keinen Müll zurückzulassen, kein Feuer zu entzünden, in den Naturparks die Wegen nicht zu verlassen, keinen Lärm zu machen und Rücksicht zu nehmen. Sie sind zu Gast in der Natur und sollten sich auch so verhalten. 

Gefahren in Allgemeinen

Auch wenn Mecklenburg-Vorpommerns Natur wohl eine der ungefährlichsten der Welt ist, so sollte man sich der allgegenwärtigen Gefahren trotzdem bewusst sein. Hier hilft der gesunde Menschenverstand, diese Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Bei Sturm im Wald zu sein ist eben eine genauso schlechte Idee wie bei Gewitter unter einem einzeln stehenden Baum Schutz zu suchen. 

Steilküstenabbrüche

Steilküstenabrüche sind ein natürlicher Veränderungsprozess der Natur in Mecklenburg-Vorpommern. Sperrungen und Hinweise sollten unbedingt beachtet werden und auch ohne Sperrung ist eine gesunde Vorsicht anzuraten. Treten Sie nie an die Kliffoberkante heran, klettern Sie nie die Steilhänge hinauf.

Im Frühjahr und im Winter sollte das Wandern am Fuß von Steilküsten ganz unterbleiben, da die meisten Abbrüche in dieser Zeit erfolgen. Abbruchsediment sollte nicht betreten werden, da hier die Gefahr des Versinkens in aufgeweichtem, fließendem Geschiebemergel besteht. 

Wilde Tiere

Wilden Tieren gegenüber sollte man sich immer distanziert verhalten. Diese werden in der Regel den Kontakt mit dem Menschen vermeiden. Treffen Sie jedoch mal auf Frischlinge (junge Wildschweine), seien Sie sich bewusst, dass die Mutter in der Nähe ist und ihren Nachwuchs auf das schärfste verteidigt. Entfernen Sie sich langsam und ohne Hast von den Frischlingen und gehen Sie keinesfalls auf sie zu.

Finden Sie ein Rehkitz im hohen Gras einer Wiese, ziehen Sie sich zurück, streicheln Sie es nicht. Ihr menschlicher Geruch könnte dazu führen, dass das Kitz von der Mutter verlassen wird.

Zutrauliche Tiere sind vermutlich krank und der Kontakt zu ihnen sollte unbedingt vermieden werden. Gleiches gilt für tote Tiere. 

Orientierung

Wenn Sie in der Region unterwegs sind, sollten Sie immer eine Wanderkarte der Region dabei haben.

Wir sind jede beschriebene Tour selbst gegangen, aber wir können nicht garantieren, dass diese ständig genau so begehbar bleibt. Mal sind Wege durch Regen unpassierbar, mal hat die Natur sich einen Weg zurück geholt, mal der Bauer einen Feldweg gepflügt oder eine Brücke ist gesperrt. Die Natur ist in ständiger Veränderung. Deswegen sind unsere Tourenvorschläge als Tipps ohne Garantie zu verstehen und unsere Skizzen nur zur groben Orientierung gedacht.

Eine Wanderkarte der Region hilft einen Rück- bzw. Alternativweg zu finden und das Verlaufen zu vermeiden. 

Ausrüstung

Angepasste Kleidung und Ausrüstung garantieren ein ungetrübtes Naturerlebnis bei fast jedem Wetter. Wir haben bei Tipps für unterwegs einige Hinweise für zusammengestellt.