Tiere beobachten

Große Rosin bei Aalbude

Kranichrast, Enten- und Gänsevögel, Seeadler, Rotmilan, Fischadler, Silberreiher,

Dahmen

Seeadler, Enten- und Gänsevögel, Weißstroch, Rotmilan, Rotfuchs,

Wendischhagen

Seeadler, Enten- und Gänsevögel, Weißstroch, Rotmilan, Rotfuchs,

Torfkuhlen am Grenztalmoor bei Bad Sülze

Seeadler, Fischadler, Rotmilan, Kranich, Schreiadler, Rehwild, Enten- und Gänsevögel,

Region 5 -

Zwischen Mecklenburgischer Schweiz, Mecklenburger Parkland und dem Auenland

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Tiere beobachten zwischen Mecklenburgischer Schweiz, Mecklenburger Parkland und dem Auenland

In der Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz liegt der Malchiner See. Er gehört zum Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See" Das Gewässer ist gute acht Kilometer lang und liegt in einer reizvollen, naturbelassenen Landschaft. In der Mitte des Sees befindet sich eine Sandschwelle. Hier beträgt die Tiefe nur einen halben Meter.

Ansitze am Malchiner See

Bei Dahmen

Am Südende des Malchiner Sees, bei Dahmen, steht eine hölzerne Beobachtungskanzel am Schilfufer. Um hierher zu gelangen, muss man ein gutes Stück laufen. Aus knapp 5 Meter Höhe sitzt man hier gut von kalten Winden geschützt und kann mit einem Fernglas die Vogelwelt der Umgebung beobachten. Während des Vogelzuges rasten auf dem Malchiner See zahllose Enten- und Gänsevögel. Seeadler und Fischadler jagen hier. Während bei Basedow ein hoher Aussichtsturm ebenfalls eine schöne Aussicht über die Landschaft ermöglicht, steht gegenüber bei Wendischhagen ein kleiner hölzerner Beobachtungsturm mit Blick über den See.

Vogelschutzgebiet am Kummerower See

Kraniche im Frühjahr

Auch der Kummerower See gehört wie ein Großteil des Malchiner Sees zum Europäischen Vogelschutzgebiet. Zehntausende Enten- und Gänsevögel lassen sich in Frühjahr und Herbst zur Futtersuche auf den umliegenden Wiesen nieder, um Kräfte für den Weiterflug zu sammeln. In großen Gruppen landen sie anschließend für die Nacht im Kummerower See.

Biber im Peenetal

Stundenheimat für Tierbeobachter

Im Peenetal zwischen Verchen und Demmin können Naturfreunde vom Kanu aus Biber entdecken. Die possierlichen Nager haben sich in den letzten Jahren immer weiter in der Region ausgebreitet.

Beobachtungstipps

Allgemein:

Eine Entspannung der besonderen Art ist das Naturerlebnis 'Tierbeobachtung' in der freien Natur. Hier erleben Sie wilde Tiere in ihrem ureigenem Lebensraum. Diese Tiere haben jederzeit die Möglichkeit, die Entfernung zwischen sich und dem Menschen zu vergrößern oder ganz zu verschwinden. Vielleicht tauchen sie erst gar nicht auf. Über die Jahrhunderte haben Tiere gelernt, von welchem Lebewesen die größte Gefahr ausgeht. Um Tiere in freier Wildbahn zu beobachten muss man Geduld haben, sich ruhig verhalten und technische Hilfsmittel benutzen. Oft sitzt man schon am frühen Morgen auf dem Ansitz, um Erfolg zu haben. Für den Erfolg gibt es jedoch nie eine Garantie, dessen sollte sich jeder Tierbeobachter bewußt sein.

Kleidung:

Abhängig von der Jahreszeit bewährt sich hier atmungsaktive und wasserabweisende Kleidung in Naturfarben. Es muss nicht gleich eine Tarnuniform sein, aber Grün- und Brauntöne vermischen sich schnell mit Wald und Feld.

Technik:

Für die Tierbeobachtung in freier Natur eignen sich Ferngläser und Spektive mit der richtigen Vergrößerung. Ferngläser (z.B. 10x50) zeigen einen größeren Bildausschnitt als Spektive und empfehlen sich für den Anfänger. Spektive holen die Tiere deutlich näher heran. Wegen des kleineren Bildausschnitts eines Spektivs sollten sich die Tiere aber nicht allzu schnell bewegen. Oft benötigen hochvergrößernde Spektive auch ein Stativ. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welches Gerät das richtige für Sie ist.

Bücher:

In den Rucksack eines Tierbeobachters gehört in jedem Fall ein Tierbestimmungsbuch. Die Auswahl im Handel ist groß. Altenativ macht auch ein Pflanzenbestimmungsbuch Sinn, falls sich kein Tier zeigt, kann man so trotzdem seine Umgebung kennenlernen.

Bitte:

Wer sich in der Natur bewegt, sollte sie achten und respektieren. Dazu gehört es, keinen Müll zurückzulassen, kein Feuer zu entzünden, in den Naturparks die Wegen nicht zu verlassen, keinen Lärm zu machen und Rücksicht zu nehmen. Sie sind zu Gast bei Hirsch & Co. und sollten sich entsprechend verhalten.