Tiere beobachten

Müritzufer nördlich Boek

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Schwan, Kranich, Graureiher,

An den Hasseln

Weißstroch, Rotfuchs, Damwild,

Großer Serrahnsee

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Wildschwein,

Südlicher Zotzensee über Babke

Enten- und Gänsevögel, Fischadler, Kranichrast, Weißstroch, Rotmilan, Mäusebussard, Kranichzug, Rotfuchs,

Zartwitzer Fischteiche

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Rotmilan, Rohrdommel, Kormoran, Bekassine,

Zotzenseeniederung bei Krienke

Seeadler, Fischadler, Kranichrast, Enten- und Gänsevögel, Rotmilan, Mäusebussard, Marderhund, Rotfuchs,

Hofsee bei Speck

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Graureiher, Eisvogel,

Priesterbäker See

Seeadler, Fischadler, Kranichrast, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Graureiher, Eisvogel,

Specker Horst

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Kranich, Wildschwein, Rothirsch,

Boeker Fischteiche

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Graureiher, Silberreiher, Kormoran, Rohrdommel,

Am Spukloch

Weißstroch, Rotmilan, Kranich, Rotfuchs,

Rederangsee

Seeadler, Kranichrast, Enten- und Gänsevögel,

Warnker See

Seeadler, Fischadler, Enten- und Gänsevögel, Schwan,

Schnakenburg Müritz

Enten- und Gänsevögel, Seeadler, Fischadler,

Region 7 -

Zwischen Mecklenburgischer Seenplatte (östl. der A19), Müritz Nationalpark und Feldberger Seenlandschaft

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Tiere beobachten zwischen Mecklenburgischer Seenplatte (östl. der A19), Müritz Nationalpark und Feldberger Seenlandschaft

Zahlreiche Ansitze für Tierbeobachter finden sich in der Region der Mecklenburgischen Seenplatte. In den tiefen Wäldern des Müritz-Nationalpark mit den zahlreichen Seen können Naturfreunde unvergessliche Naturschauspiele erleben.

An den Seen des Müritz-Nationalparks

Reiherente am Warnker See

Kraniche haben in Frühjahr und Herbst ihre Schlafplätze unter anderem im flachen Wasser des Rederangsees. Beobachtungskanzeln gibt es aber auch an vielen anderen Gewässern wie dem Priesterbäker See, dem Specker Hofsee und dem Zotzensee bei Krienke. Bekannt für seine Kormorankolonie und die unzähligen Wasservögel während des Vogelzuges ist der Warnker See bei Waren. Zwei Ansitze lassen einen geschützten Blick in diese Vogelwelt zu. Die Fischteiche bei Boek und Zartwitz eignen sich gut, um See- und Fischadler bei der Jagd zu erleben.

Hirschbrunft am Specker Horst

Warener Hauswiesen am Specker Horst

Wer früh aufsteht, erlebt besonders eindrucksvoll Ende August bis Mitte Oktober am Specker Horst den König des Waldes bei der Brunft. Dann schallt das wilde Röhren der Rothirsche durch den Nationalpark. Aus komfortabler Höhe kann man die Rudel im hohen Gras gut erkennen. 

Wasservögel am Trebbower See

Fischreiher im Schilfufer

Am Tiefen Trebbower See steht eine Wasservogelwarte, welche man von der Försterei Kalkhorst gut zu Fuß erreichen kann.

Kraniche, See- und Fischadler beobachten

Fischadler am Rederangsee

Ein etwas längerer Anmarsch wird bei Zinow belohnt. Der Weg führt hier bis zum Ansitz am Großen Serrahnsee. Kraniche bei der Balz im Frühjahr, Fisch- und Seeadler, Rehwild und mehr kommen an diesem schönen Waldsee mit seinen großen Schilfwiesen vor die Linse.

An der Biberburg

An der Biberburg

Nahe der B96 wurde bei Düsterförde eine Biberbeobachtungshütte errichtet. Geschützt hinter den hölzernen Wänden gelingt mit Glück ein Blick auf die scheuen Nager.

Seeadler in der Feldberger Seenlandschaft

Ansitz im Serrahn

In der Feldberger Seenlandschaft mit ihren klaren und fischreichen Gewässern lassen sich Seeadler beobachten. Zwar gibt es keine typischen Ansitze in der Gegend, von den Ufern des Breiten und Schmalen Luzin, des Carwitzer Sees, des Dreetzsees und des Krüselinsees jedoch gelingt dem geduldigen Beobachter der ein oder andere Schnappschuss mit dem Fotoapparat.

Beobachtungstipps

Allgemein:

Eine Entspannung der besonderen Art ist das Naturerlebnis 'Tierbeobachtung' in der freien Natur. Hier erleben Sie wilde Tiere in ihrem ureigenem Lebensraum. Diese Tiere haben jederzeit die Möglichkeit, die Entfernung zwischen sich und dem Menschen zu vergrößern oder ganz zu verschwinden. Vielleicht tauchen sie erst gar nicht auf. Über die Jahrhunderte haben Tiere gelernt, von welchem Lebewesen die größte Gefahr ausgeht. Um Tiere in freier Wildbahn zu beobachten muss man Geduld haben, sich ruhig verhalten und technische Hilfsmittel benutzen. Oft sitzt man schon am frühen Morgen auf dem Ansitz, um Erfolg zu haben. Für den Erfolg gibt es jedoch nie eine Garantie, dessen sollte sich jeder Tierbeobachter bewußt sein.

Kleidung:

Abhängig von der Jahreszeit bewährt sich hier atmungsaktive und wasserabweisende Kleidung in Naturfarben. Es muss nicht gleich eine Tarnuniform sein, aber Grün- und Brauntöne vermischen sich schnell mit Wald und Feld.

Technik:

Für die Tierbeobachtung in freier Natur eignen sich Ferngläser und Spektive mit der richtigen Vergrößerung. Ferngläser (z.B. 10x50) zeigen einen größeren Bildausschnitt als Spektive und empfehlen sich für den Anfänger. Spektive holen die Tiere deutlich näher heran. Wegen des kleineren Bildausschnitts eines Spektivs sollten sich die Tiere aber nicht allzu schnell bewegen. Oft benötigen hochvergrößernde Spektive auch ein Stativ. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welches Gerät das richtige für Sie ist.

Bücher:

In den Rucksack eines Tierbeobachters gehört in jedem Fall ein Tierbestimmungsbuch. Die Auswahl im Handel ist groß. Altenativ macht auch ein Pflanzenbestimmungsbuch Sinn, falls sich kein Tier zeigt, kann man so trotzdem seine Umgebung kennenlernen.

Bitte:

Wer sich in der Natur bewegt, sollte sie achten und respektieren. Dazu gehört es, keinen Müll zurückzulassen, kein Feuer zu entzünden, in den Naturparks die Wegen nicht zu verlassen, keinen Lärm zu machen und Rücksicht zu nehmen. Sie sind zu Gast bei Hirsch & Co. und sollten sich entsprechend verhalten.